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Sithonia

Unser Urlaubsort auf der Sithonia ist Metamorfossi. Das Dorf liegt zwischen Psakoudia und Nikiti. Im Dorf selber ist nicht sehr viel los. Bei 350 Einwohnern hält sich die Unterhaltung für Touristen in Grenzen. Aber genau das ist es, was Metamorfossi für uns so schön macht. Da wir nun schon seit 2001 mindestens einmal im Jahr dorthin fahren, glaube ich sagen zu können, daß wir uns ganz gut auskennen. In den Jahren 2002 und 2005 waren wir zweimal dort. Seit unserem ersten Urlaub dort haben sich einige Kontakte und Freundschaften entwickelt. Von hier aus viele Grüße an Niko, Marina, Angelos, Valeria, Lemonia, Dimitrie, an das Cafe Flo, die Pizzeria La Strada, Poppi aus dem Supermarkt und natürlich an das gesamte Team vom Blue Dolphin.

Im Dorf gibt es einige Tavernen, die Pizzeria La Strada, das Cafe Flo, ein paar Supermärkte, eine Apotheke, natürlich einen Kiosk, wenige kleine Geschäfte für die Andenken und eine Open Air Bar mit Blick auf das Meer.

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Ein Teil der Platia

Sithonia Rundfahrt

Entfernung ca. 150 Km, Dauer 1 Tag

In Metamorfossi fährt man an der Platia die Hauptstraße rauf bis zum Ende. Dort biegt man rechts auf die Küstenstraße in Richtung Nikiti ab. Nach ca. 4 Km erreicht man Nikiti. Der Ort hat ca. 2500 Einwohner und die Region ist bekannt für seinen Honig. Es gibt nur eine Ampelanlage dort, die sehr gut zur Orientierung dient. Vor der Ampel sind auf der linken Seite zwei Geldautomaten und rechts ein Supermarkt. Hier kann man Getränke und Obst für die Tagestour kaufen. An der Ampel rechts ab geht es zum kleinen Hafen. Unten angekommen, ca. 500 Meter, ist ein kleiner Platz, auf dem man Parken kann. Wer jetzt links weiter geht oder auch fährt, findet Tavernen, Cafes und Bars. Hierher lohnt sich auch ein Besuch am Abend. Wer vom Hafen kommend an der Ampel weiter gerade aus fährt, gelangt in das alte Nikiti. Durch schmale Straßen und Gassen erreicht man bergaufwärts den Friedhof mit der alten Kapelle. Wieder an der Ampel fährt man links und nach ein paar Metern kommt auf der rechten Seite ein Matzoutis Supermarkt und eine Bäckerei. Wer am Parkplatz des Supermarktes den braunen Schildern mit gelber Schrift Agios Georgios folgt, erreicht die frühchristlichen Basiliken und die Kapelle. Zurück auf der Hauptstraße geht es rechts weiter. Es folgt links ein Lidl der seit 2003 offen hat. Aufgestellt wie bei uns in Deutschland und gut sortiert. Kurz nach dem man Nikiti verlassen hat, gelangt man einen Abzweig, an dem man rechts auf den Finger abbiegt.

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Der Altar

Nachdem man das gerade Stück der Straße bergab und wieder rauf gefahren ist, kommt auf der rechten Seite ein Aussichtspunkt. Hier lohnt es sich anzuhalten und die Aussicht zu genießen.

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Wieder im Auto geht es durch zahlreiche Kurven in Richtung Nea Marmaras. Nach ein paar Kilometern liegt auf der rechten Seite das Hotel Athina Palace. Das Hotel hat 4 Sterne und ist das ganze Jahr über geöffnet. Wer im Winter auf die Sithonia will ist dort gut untergebracht. Das nächste Hotel auf der Route ist das Lagomandra mit seinem Schwesterhotel Lagomandra Beach. Ein Stopp an den feinsandigen Strand lohnt sich. Hier kann man Motorboote ohne Führerschein mieten, Jet-Ski fahren, Tretboote ausleihen oder Bananafahrten machen. Ist ganz lustig....

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Lagomandra Beach

Ein paar hundert Meter weiter auf der Straße liegt rechts eine größere Zufahrt mit Bushaltestelle. Dort hat man direkten Zugang zu zwei relativ abgelegenen Stränden und kann sehr gut Parken. Direkt unterhalb liegt ein feinsandiger ca. 300 Meter langer Strand. Der beste Liegeplatz ist am linken Ende. Dort ist auch der Zugang ins Wasser ohne Steine. Hier kann man sehr gut Baden und für die Schnorcheler wird auch was geboten. Man ist den ganzen Tag fast allein. 

 

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Jetzt ist man schon fast in Nea Marmaras und hat von Metamorfossi ca. 20 Kilometer zurückgelegt. Man biegt von der Küstenstraße rechts nach Marmaras ab. Im weiteren Verlauf der Straße gelangt man an eine Kreuzung. Links geht es bergab in das Zentrum und geradeaus gelangt man über eine schmale Straße in den Hafen und zu einem Parkplatz. Hier sind immer Plätze frei. Wer Mittwochs den Wochenmarkt besuchen will parkt hier. Oberhalb des Platzes haben die Händler ihre Stände aufgestellt. Auf dem Markt kann man alles bekommen. Besonders Kleidung für Kinder und Erwachsene sind hier sehr viel und billiger zu haben. Eine Anprobe sollte schon sein. Besonders bei Jeans stimmen die Größen nicht immer. Ich habe immer eine Badehose drunter und probiere direkt in einer Ecke am Stand. Ist kein Problem, machen auch die Griechen so. Wer das nicht will geht in den LKW des Händlers. Qualitativ sehr gut und langlebig. Wer das griechische Nationalgewürz Oregano kauft, sollte nicht die abgepackten Tüten nehmen. Der Händler hat eine riesige Kiste aus der eine Tasse, die nur ein paar Cent kostet, füllt. Der ist frisch und behält sein Aroma sehr lange zu Hause. Vom Parkplatz geht man rechts ab in den Ort. Nachdem man oben auf der Hauptstraße ist hält man sich rechts. In Nea Marmaras findet man zahlreiche Tavernen, Cafes, Bistros, Bars, Geschäfte für Andenken und Bekleidung, Supermärkte, Lederwaren, Schuhe und was weiß ich noch. Erst überall gucken und dann kaufen..... Preisunterschiede sind nicht selten.

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Nächste Station ist Porto Carras. Hier hat sich der inzwischen verstorbene Reeder und Multimillionär Ioannis Carras einen Lebenstraum verwirklicht. Aus dem Nichts hat er einen riesigen Hotelkomplex mit Casino, Marina, Golfplatz und Sportstätten geschaffen. Hotels und Casino kämpfen seit Jahren ums Überleben. Bereits 1965 wurden weite Flächen südlich von Porto Carras in Weinberge verwandelt. In der zugehörigen Weinkellerei wurden sieben der besten Weine Griechenlands gekeltert. Von hohen Mauern umgeben thront die riesige Villa südlich auf dem Hügel seiner Hotelstadt. Die Erben haben kein Interesse an dem Komplex. Eine Besichtigung ist nicht möglich. 350 Meter oberhalb von Nea Marmaras liegt das Dorf Parthenonas (Dorf der Jungfrauen). Dieses Dorf wurde um 1970 von seinen Bewohnern verlassen. Inzwischen kehren die Menschen zurück und haben begonnen die Häuser in alter Tradition zu restaurieren. Ein Besuch lohnt sich. Es gibt zwei Tavernen und eine Pension und jede Menge restaurierte Häuser.

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Nach dem Verlassen von Parthenonas geht es an der Hauptstraße links ab. Nach ca. 25 Kilometern erreicht man Toroni, ca. 150 Einwohner. Die Siedlung erstreckt sich über 2 Km an einem Sandstrand. Auch hier lohnt es sich zu baden. Toroni liegt heute auf dem Gebiet der antiken Stadt Torone. Torone wurde im 8. Jahrhundert vor Christi von Kolonisten der Stadt Chalkida auf der Insel Eüböa gegründet. Wer die Uferstraße bis an ihr südliches Ende fährt, dort wo sie zurück zur Hauptstraße abzweigt, findet links ein eingezäuntes Gelände mit der Ruine einer Basilika. Im weiteren Verlauf der Uferstraße kommt man zu einer kleinen Landzunge mit den Resten einer byzantinischen Burg.

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Das nächste Ziel ist nicht weit entfernt, ca. 5 Km und heißt Porto Koufos. Der kleine Weiler mit seinen guten Fischtavernen liegt direkt an einer geschützten Bucht, in der sich der Hafen befindet. Die von Hügeln umrandete Bucht ist ca. 1,5 Km lang und an manchen Stellen bis zu 550 Meter breit. Die Einfahrt in diese Bucht, die vom Dorf aus nicht zu sehen ist, hat eine Breite von ca. 300 Metern.

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Wenn man dann auf der Küstenstraße weiter fährt in Richtung Kalamitsi, hat man auch schon die Spitze der Sithonia umfahren und ist nun auf der Ostseite des Fingers. Auf dem Weg nach Kalamitsi kommt man an der Taverne Panorama vorbei. Hier sollte man auf jeden Fall einen Stopp machen und die grandiose Aussicht genießen. Kalamitsi hat einige der schönsten Sandbuchten Griechenlands. Von der Taverne hat man einen tollen Blick darauf. Kalamitsi ist touristisch wenig erschlossen. Größere Hotels gibt es nicht. Wohl aber kleine Pensionen die einem den Urlaub mit Sicherheit unvergesslich machen. Im Moment leider keine Bilder....

 

Das Binnendorf Sykea ist der größte Ort auf der Sithonia und hat ca. 3000 Einwohner. Gegründet wurde es schon in byzantinischer Zeit und hat noch viele Häuser die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Der Ort liegt ca. 2 Km landeinwärts. Die Gegend um Sykea ist sehr fruchtbar. In der Nähe des Strandes stehen zwei alte Mühlenstümpfe. Bilder folgen...

 

Der nächste Ort, Sarti ist ein ehemaliges Flüchtlingsdorf. Die Planung hat eindeutig auf dem Reißbrett stattgefunden. Alles ist rechtwinkelig geplant worden. Viele kleiner Häuser stammen aus den 1920er- und 1930er-Jahren. Viele Fassaden sind mit Hibiskus überrangt und verleihen dem Ort eine besondere Ausstrahlung. Die meisten Urlauber kommen aus Tschechin, der Slowakei oder Ungarn und der Altersdurchschnitt ist nicht hoch. Entsprechend viel ist hier los. Bilder folgen...

 

Vourvourou ist in den Wintermonaten fast Menschen leer. Hier haben sich viele ein Ferienhaus gekauft. Griechen, Deutsche, Österreicher verbringen hier ihren Urlaub. Zum Meer hin wird die Bucht von einigen Inseln abgeschirmt. Teilweise sind diese Inseln bewohnt oder es gibt Strandbars auf ihnen. Die Bucht wird von langen Sandstränden gesäumt. Dort findet man auch die bizarr geformten Felsen, welche auf vielen Postkarten zu sehen sind. Am Hotel Manorhouse werden Motorboote und Tretboote vermietet. Bilder folgen...

 

Ormos Panagias ist der Ausgangshafen für die Athos Rundfahrten und am Tag mit Reisebussen überschwemmt.

 

Auf der Küstenstraße hält man sich dann in Richtung Nikiti und gelangt wieder nach Metamorfossi

 

 

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